PM: Vereinsförderung verbessern

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In der vergangenen Woche hat die CDU-Landtagsfraktion im Rahmen der Landtagssitzung erneut eine bessere Ausgestaltung bei der finanziellen Förderung für die zahlreichen Vereine in Rheinland-Pfalz gefordert.

Enttäuscht zeigt sich der Landtagsabgeordnete Thomas Barth (CDU) darüber, dass sich die Ampelkoalitionäre aus SPD, FDP und Bündnis‘90/Die Grünen erneut gegen die von der CDU-Landtagsfraktion geforderte bessere Ausgestaltung der finanziellen Förderung für die zahlreichen Vereine im Land ausgesprochen haben.

Der Landtagsabgeordnete erklärt, dass der von der CDU-Landtagsfraktion eingebrachte Antrag zur Vereinsförderung vorsah, für jedes aktive Vereinsmitglied einen „Sockelbetrag“ in Höhe von 15 Euro vorzusehen, der sich bei jugendlichen Vereinsmitgliedern sogar auf 20 Euro erhöht hätte. Die Höchstförderung je Verein wäre auf 15.000 Euro begrenzt und die Rücklagen der Vereine müssten nicht mehr aufgebraucht werden. Davon hätten auch viele Vereine im Kreis Mainz-Bingen profitiert.

„Um unsere Vereine, die sich jetzt im ‚Jahr ZWEI‘ der Corona-Pandemie, befinden, nachhaltig finanziell zu stabilisieren, müssen wir jetzt die notwendigen Veränderungen schaffen“, ist Thomas Barth überzeugt. Dass aus seiner Sicht das bisherige Programm des Landes vollends an den Bedürfnissen der betroffenen Vereine vorbeigeht, zeigt sich daran, dass innerhalb von fast zwei Jahren gerade einmal gut 10 Prozent der zur Verfügung gestellten Summe abgerufen worden ist. „Wenn die kompletten Rücklagen aufgebraucht sind und der Verein im Endeffekt vor der Insolvenz stehen muss, um an die Unterstützungsleistungen des Landes zu kommen, muss man sich nicht wundern, wenn verantwortungsvolle Vereinsvorstände andere Wege zur Finanzierung ihrer Ausgaben suchen. Wer das Ehrenamt wertschätzt, darf nicht auf Vereinsförderungen der Kommunen oder Crowdfunding von Banken hoffen, damit Vereine überleben.

Anstatt unentwegt Sonntagsreden auf die Bedeutung des Ehrenamts für unsere Gesellschaft zu schwingen, wäre jetzt der Zeitpunkt gewesen, als Neustart eine Umstrukturierung der Fördermittel für Vereine vorzunehmen. Wenn wir wollen, dass die Vereine auch nach der Pandemie unser kulturelles und sportliches Leben in den Gemeinden und Städten beleben und wieder aktiv Nachwuchsarbeit betreiben können, müssen wir jetzt handeln“, fordert Thomas Barth.

 

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