Vor Ort bei TRACOE in Nieder-Olm

Created with Sketch.

Im Mai dieses Jahres feierte die TRACOE medical GmbH gleich zwei Jubiläen – das 60-jährige Bestehen des Medizintechnikunternehmens und das 20-jährige Jubiläum am Standort Nieder-Olm. Für mich Anlass genug, um dem nunmehr in dritter Generation geführten Familienunternehmen einen Besuch abzustatten.

Als führendes Unternehmen bei der Entwicklung und Herstellung hochpräziser Medizinprodukte für die Bereiche Tracheostomie und Laryngektomie gehört die TRACOE medical GmbH in Nieder-Olm seit Jahren zu den innovativsten Betrieben im Landkreis, die mit ihren qualitativ hochwertigen Produkten weltweit zu punkten weiß. Darüber konnte ich mich bei einem Gespräch mit dem Geschäftsführer Stephan Köhler und einer Führung über das Werksgelände überzeugen. Arbeitsprozesse, wie Entwicklung, Produktion und Versand hochwertiger medizinischer Produkte wurden dabei ebenso erläutert wie die Unternehmensstruktur von TRACOE medical GmbH.

Das in über 80 Länder exportierende Unternehmen ist mit seinen derzeit 220 Mitarbeitern ein wichtiger Arbeitgeber in unserer Region. Beeindruckend ist für mich vor allem die Erfolgsgeschichte des Unternehmens, die auf klugem Management und wichtigen strategischen Weichenstellungen gründet. Hierzu gehören etwa die Einführung einer Produktlinie für Neugeborene, die Inbetriebnahme einer eigenen Silikonfertigung und die Gründung einer Tochtergesellschaft in Österreich. Dank dieser Maßnahmen ist es TRACOE gelungen, die Struktur des Unternehmens zu optimieren sowie Standort und Angebote zu erweitern und zu einem weltweit führenden Medizintechnikhersteller aufzusteigen.

Für mich ist es besonders wichtig, dass erfolgreiche und solide geführte Unternehmen wie TRACOE, die hier investieren, Steuern zahlen und Arbeitsplätze generieren, optimale wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen vorfinden, damit sie im internationalen Wettbewerb gut aufgestellt sind. Hier muss die Politik die notwendigen Weichen stellen für eine leistungsfähige verkehrliche und digitale Infrastruktur, für ein ausreichendes Flächenangebot, für eine gelingende Fachkräftesicherung und für den Abbau von Bürokratie- und Verwaltungshemmnissen. Denn gerade für die in unserer Heimatregion verwurzelten mittelständischen Unternehmen ist die Qualität des Wirtschaftsstandortes ein wesentlicher Baustein der eigenen Wettbewerbsfähigkeit.

Herrn Stephan Köhler danke ich ganz herzlich für den freundlichen Empfang, die tolle Organisation des Besuchs und für die angenehme Atmosphäre, in der unser zweistündiges Treffen stattfand.

Foto: privat (v.l.n.r. Stephan Köhler, Thomas Barth, Dr. Thomas Jurisch)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.